Zitate von Alfred Paul Schmidt
Ein bekanntes Zitat von Alfred Paul Schmidt:
Sprachparodie hat den Sinn, die Empfindlichkeit für falsche Töne zu erhöhen.
Informationen über Alfred Paul Schmidt
Schriftsteller, "Als die Sprache noch stumm war" (Österreich, 1941).
Alfred Paul Schmidt · Geburtsdatum
Alfred Paul Schmidt ist heute 84 Jahre, 0 Monate, 4 Tage oder 30.685 Tage jung.
Geboren am 31.03.1941 in Wien
Sternzeichen: ♈ Widder
Unbekannt
Weitere 263 Zitate von Alfred Paul Schmidt
-
Menschen, die einander studieren, gleichen oft Fotoapparaten, die sich gegenseitig ablichten.
-
Mit der Ausrottung des Nutzlosen stirbt die Phantasie. Diese aber braucht es, um das Nützliche zu schaffen.
-
Mit faschistischen Werten geködert und von kapitalistischen zur Ader gelassen zu werden, ist immer noch besser als umgekehrt.
-
Mitleid ist beileibe keine Schwäche, sondern zeugt, da es Wachheit und Vorstellungskraft voraussetzt, von erhöhter Lebensbegabung.
-
Musik ist die Sprache des Herzens, weil sie nur aus Vokalen besteht; erst das Hirn versteht sich auf das Beigeben der Mitlaute.
-
-
Nicht der Mangel an Kontakten, sondern daß wir selber uns immer seltener vorkommen, markiert die neue Einsamkeit.
-
Nicht die Antworten, sondern die Fragen sind der Reichtum des Menschen.
-
Nichts ist, was es ist, weil alles dem Blick höchst wandelbarer Augen unterliegt.
-
Nie ist man stärker ein Gemeinschaftswesen als im Gefühl, der einzige Mensch auf der Welt zu sein.
-
Nonsens ist der Versuch, die Vernunft durch die Originalität der Unvernunft zu stützen.
-
Normalität ist das Ergebnis, wenn sich die Angst vor dem Verrücktwerden und die Sehnsucht danach in Schwebe halten.
-
Nur wirklich große Empörer gehen an der Ignoranz ihrer Zeit zugrunde; die anderen überleben in Mäßigung.
-
Ohne die Drohung, als Scharlatanerie entlarvt zu werden, ist die Kunst zum Allerunwichtigsten geworden.
-
Ohne Gleichartigkeit gäbe es keine Verständigung, ohne Verschiedenheit keine Notwendigkeit dazu.
-
Politik orientiert sich heute am Erfolg der Werbung, nach deren Wahrheit schon lange kein Mensch mehr fragt.
-
Politisch ahnungslos macht uns vor allem der Glaube, das Denken der Politiker würde das eines Stammtisches wesentlich überschreiten.
-
Populär ist, was allen einfallen würde, würde allen was einfallen.
-
Probleme, die sich nicht selbst erledigen, sind es bei uns nicht wert, gelöst zu werden.
-
Sehen wir uns die TV-Nachrichten an, sehen wir weniger eine Zeit im Bild, als deren Tod in diesem.
-
Seit wir jährlich in den Einkaufskrieg ziehen, hat auch der Weihnachtsfriede für uns einen Sinn.