Zitate von Friedrich Engels
Ein bekanntes Zitat von Friedrich Engels:
Die Arbeit der Weiber löst vor allen Dingen die Familie gänzlich auf, denn wenn die Frau den Tag über 12 - 13 Stunden in der Fabrik zubringt und der Mann ebendaselbst oder an einem anderen Orte arbeitet, was soll da aus den Kindern werden? Sie wachsen wild auf wie Unkraut.
Informationen über Friedrich Engels
Politiker, Sozialrevolutionär, Philosoph, mit Karl Marx Begründer des Marxismus und Mit-Autor "Das Kommunistische Manifest" (Deutschland, 1820 - 1895).
Friedrich Engels · Geburtsdatum · Sterbedatum
Friedrich Engels wäre heute 204 Jahre, 4 Monate, 7 Tage oder 74.637 Tage alt.
Geboren am 28.11.1820 in Barmen (Wuppertal)
Gestorben am 05.08.1895 in London
Sternzeichen: ♐ Schütze
Unbekannt
Weitere 58 Zitate von Friedrich Engels
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Die Nationalökonomie entstand als eine natürliche Folge der Ausdehnung des Handels, und mit ihr trat an die Stelle des einfachen, unwissenden Schachers ein ausgebildetes System des erlaubten Betrugs, eine komplette Bereicherungswissenschaft.
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Die neuen Tatsachen zwingen uns dazu, die ganze bisherige Geschichte einer neuen Untersuchung zu unterwerfen, und da zeigte es sich, daß alle bisherige Geschichte, mit Ausnahme der Urzustände, die Geschichte von Klassenkämpfen war, daß diese einander bekämpfenden Klassen der Gesellschaft jedesmal Erzeugnisse sind der Produktions- und Verkehrsverhätlinisse, mit einem Wort der ökonomischen Verhältnisse ihrer Epoche . . .
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Die Ökonomie handelt nicht von Dingen, sondern von Verhältnissen zwischen Personen und in letzter Instanz zwischen Klassen; diese Verhältnisse sind aber stets an Dinge gebunden und erscheinen als Dinge.
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Die Prostitution degradiert unter den Frauen nur die Unglücklichen, die ihr verfallen, und auch diese bei weitem nicht in dem Grad, wie gewöhnlich geglaubt wird. Dagegen erniedrigt sie den Charakter der gesamten Männerwelt.
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Die Religion, einmal gebildet, enthält stets einen überlieferten Stoff, wie denn auf allen ideologischen Gebieten der Tradition eine große konservative Macht ist.
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Die Spaltung der Gesellschaft in eine ausbeutende und eine ausgebeutete, eine herrschende und eine unterdrückte Klasse war die notwendige Folge der früheren geringen Entwicklung der Produktion.
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Die Tradition ist eine große hemmende Kraft, sie ist die Trägheitskraft der Geschichte. Aber sie ist bloß passiv und muß deshalb unterliegen.
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Die Veränderung der Natur durch den Menschen, nicht die Natur als solche allein, ist die wesentlichste und nächste Grundlage des menschlichen Denkens, und in dem Verhältnis, wie der Mensch die Natur verändern lernte, in dem Verhältnis wuchs die Intelligenz.
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Eine Nation kann nicht frei werden und zugleich fortfahren, andere Nationen zu unterdrücken.
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Eine Nation, die auf der Höhe der Wissenschaft stehen will, kann nun einmal ohne theoretisches Denken nicht auskommen.
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Eine Niederlage nach schwerem Kampf ist eine Tatsache von ebenso großer revolutionärer Bedeutung wie ein leicht errungener Sieg.
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Eine Unze Praxis ist besser als ein Tonne Theorie.
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Erst die durch die große Industrie erreichte ungeheure Steigerung der Produktivkräfte erlaubt, die Arbeit auf alle Gesellschaftsglieder ohne Ausnahme zu verteilen und dadurch die Arbeitszeit eines jeden so zu beschränken, daß für alle hinreichend freie Zeit bleibt, um sich an den allgemeinen Angelegenheiten der Gesellschaft - theoretischen wie praktischen - zu beteiligen.
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Freiheit besteht also in der auf Erkenntnis der Naturnotwendigkeiten gegründeten Herrschaft über uns selbst und über die äußere Natur; sie ist damit notwendig ein Produkt der geschichtlichen Entwicklung.
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Hat die Gesellschaft ein technisches Bedürfnis, so hilft das der Wissenschaft mehr voran als zehn Universitäten.
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Im allgemeinen kommt es weniger auf das offizielle Programm einer Partei an als auf das, was sie tut. Aber ein neues Programm ist doch immer eine öffentliche aufgepflanzte Fahne, und die Außenwelt beurteilt danach die Partei.
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In den Trusts schlägt die freie Konkurrenz um ins Monopol, kapituliert die planlose Produktion der kapitalistischen Gesellschaft vor der planmäßigen Produktion der hereinbrechenden sozialistischen Gesellschaft, allerdings zunächst noch zu Nutz und Frommen der Kapitalisten.
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In der Familie ist der Mann der Bürger und die Frau der Proletarier.
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In der Politik wie in der Wissenschaft muß man doch lernen, die Sachen objektiv aufzufassen.
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In vielen Fällen wird die Familie durch das Arbeiten der Frau nicht ganz aufgelöst, sondern auf den Kopf gestellt: Die Frau ernährt die Familie, der Mann sitzt zu Hause, verwahrt die Kinder, kehrt die Stuben und kocht.
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