![Jean Genet Jean Genet - By International Progress Organization (http://i-p-o.org/genet.htm) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons](/imagecache/9/a/d/1/6/9ad169322d58c4a5a8b08cabcb93f399cfc1b760.jpeg)
Zitate von Jean Genet
Den Reiz des Verbotenen kann man nur auskosten, wenn man es sofort tut - morgen ist es vielleicht schon erlaubt.
Informationen über Jean Genet
Schriftsteller, "Das Totenfest", "Tagebuch eines Diebes", "Der Seiltänzer", "Miracle de la Rose" (Frankreich, 1910 - 1986).
Jean Genet · Geburtsdatum · Sterbedatum
Jean Genet wäre heute 114 Jahre, 3 Monate, 15 Tage oder 41.744 Tage alt.
Geboren am 19.12.1910 in Paris
Gestorben am 15.04.1986 in Paris
Sternzeichen: ♐ Schütze
Unbekannt
Weitere 27 Zitate von Jean Genet
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Als ich das erstemal schrieb, verspürte ich das erstemal den Geschmack der Freiheit.
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Am interessantesten ist die Innenseite der Außenseiter.
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Auch ein perfektes Chaos ist etwas Vollkommenes.
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Das Interessanteste an den Außenseitern ist ihre Innenseite.
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Den Reiz des Verbotenen kann man nur auskosten, wenn man es sofort tut - morgen ist es vielleicht schon erlaubt.
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Der Mensch kann nicht ohne Rechtfertigung leben, und er findet in seinem Bewußtsein immer Mittel und Möglichkeiten, sich vor sich selbst zu rechtfertigen.
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Die Ehe ist ein Bund zur gegenseitigen Festigung von Gefühlen durch deren Abnützung.
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Die Ehe ist jene geschützte Einrichtung, die Liebesglut allmählich in Sodbrennen verwandelt.
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Die Laster der Mehrheit nennt man Tugenden.
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Ehe ist legalisierte Einsamkeit zu zweit.
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Ehe und Militärdienst sind die zwei staatlich sanktionierten Formen von Freiheitsentzug ohne Gerichtsurteil.
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Ein Pessimist ist ein bekehrter Optimist.
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Ein zerschlagenes Tabu ist kein Tabu mehr. Es gibt aber Leute, die meinen, man könne dasselbe Tabu immer wieder zertrümmern.
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Ich liebe den Krieg, der meine schönsten Freunde verschlang.
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Ich möchte, daß die Welt sich nicht verändert, damit ich mir erlauben kann, gegen die Welt zu sein.
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In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas versäumt zu haben.
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In einem Punkt sind sich Männer und Frauen meist einig - beide mißtrauen den Frauen.
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Wenn Gott alles segnen müßte, worum man bittet, würde er sich, juristisch gesehen, der Beihilfe schuldig machen.
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Wer die Gesetze nicht kennt, bringt sich um das Vergnügen, gegen sie zu verstoßen.
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Wer sich alle Laster abgewöhnt hat, dessen Tugenden verkümmern.