Zitate von Sigmund Graff
Ein bekanntes Zitat von Sigmund Graff:
Der Charme ist die Chance der Häßlichen.
Informationen über Sigmund Graff
Schriftsteller, Bühnenstücke, Aphorismen (Deutschland, 1898 - 1979).
Sigmund Graff · Geburtsdatum · Sterbedatum
Sigmund Graff wäre heute 127 Jahre, 2 Monate, 28 Tage oder 46.473 Tage alt.
Geboren am 07.01.1898 in Roth/Nürnberg
Gestorben am 18.06.1979 in Erlangen
Sternzeichen: ♑ Steinbock
Unbekannt
Weitere 379 Zitate von Sigmund Graff
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Fast jede Frau ist schön, wenn sie Charme hat. Fast jede Frau hat Charme, wenn sie Scham hat.
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Fortschritte schaffen Möglichkeiten: Reformen ändern Zustände, und zwar nicht selten solche, die durch mißbrauchte Fortschritte entstanden sind.
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Frauen können mehr Schmerzen ertragen als Männer. Vor allem mehr fremde Schmerzen.
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Frauen lieben das Unausgesprochene. Der Mann, der zupackt, ist ihnen hundertmal angenehmer als der, der nur zuredet.
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Frühe Tränen machen hart.
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Für die Masse ist das autoritäre Regime stets etwas attraktiver als das freiheitliche, da es ihr die größte Gleichheit bietet, während mit der Freiheit ohne viel Geld da wie dort wenig anzufangen ist.
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Gebildet ist, wer Parallelen zu sehen vermag. Dummköpfe sehen immer wieder etwas ganz Neues.
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Gebildete haben Grundsätze, Halbgebildete Rezepte.
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Gegensätze zwischen Verwandten lassen sich so schwer überbrücken, weil sie zu gering sind.
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Geld bedeutet - je nachdem es da ist oder fehlt - sowohl unabhängige als auch unterwürfige Meinungen.
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Geschichte ist irreparable Politik: Politik manipulierbare Geschichte.
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Geteiltes Leid kann auch doppeltes Leid sein, wenn wir den, der es mit uns teilen muß, überaus lieben.
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Hinter dem ganzen Lärm um die Entwicklung verbirgt sich unsere Ohnmacht und Resignation. Der Mensch traut sich nicht über den Weg. Sein Fortschrittstaumel ist die Selbstbetäubung seines Fatalismus.
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Höflichkeit erleichtert den Verkehr und die Heuchelei zwischen den Menschen.
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Humor erfordert Distanz zu uns selbst. Wenn der Egoist Humor entwickeln will, wird er sarkastisch.
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Humor ist selbstgekelterte seelische Widerstandskraft.
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Humor setzt Wunden voraus. Er ist eine Vernarbungserscheinung.
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Ich kenne niemand, der sich gern einen geborenen Staatsanwalt nennen hört.
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Ich sehe die Zeit voraus, in welcher der fernsehfreie Tag nicht nur gefordert, sondern zur Notwendigkeit wird.
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Im Alter werden wir in bezug auf andere klüger.