Zitate zu "Schön - Schönheit"
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Ich will nun einmal von dem Mann nichts wissen, / ich haß' ihn, ich verachte seinen Stolz / und Übermut. Nach allem Köstlichen / streckt er begehrlich seine Hände aus; / was seinem Sinn gefällt, will er besitzen. / Hat die Natur mit Reizen mich geschmückt, / mit Geist begabt - warum ist's denn das Los / des Edlen in der Welt, daß es allein / des Jägers wilde Jagd nur reizt, wenn das Gemeine / in seinem Unwert ruhig sich verbirgt? / Muß denn die Schönheit eine Beute sein / für einen? Sie ist frei so wie die Sonne, / die allbeglückend herrliche am Himmel.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Jedes Kunstwerk darf nur sich selbst, das heißt seiner eigenen Schönheitsregel, Rechenschaft geben und ist keiner anderen Forderung unterworfen.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Man wird niemals irren, wenn man das Schönheitsideal eines Menschen auf dem nämlichen Weg sucht, auf dem er seinen Spieltrieb befriedigt.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
O, stärket / mein Herz, daß mich der Anblick nicht verwirre, / des Geistes Helle nicht mit Nacht umgebe! / Ich fürchte keine als der Schönheit Macht.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Prächtiger als wir in unserm Norden / wohnt der Bettler an der Engelspforten; / denn er sieht das ewig einz'ge Rom! / Ihn umgibt der Schönheit Glanzgewimmel, / und ein zweiter Himmel in den Himmel / steigt Sankt Peters wunderbarer Dom.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Ringe, Deutscher, nach römischer Kraft, nach griechischer Schönheit! / Beides gelang dir; doch nie glückte der gallische Sprung.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Sahest du nie die Schönheit im Augenblicke des Leidens, niemals hast du die Schönheit gesehen.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Schönheit ist durch sich selbst gebändigte Kraft.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Schönheit war die Falle meiner Tugend.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Wagt doch / der Kaufmann um geringe Güter Schiff / und Mannschaft an ein wildes Element; / es jagt der Held dem Schattenbild des Ruhms / durchs blut'ge Feld des Todes nach. und nur / die Schönheit wär gefahrlos zu erwerben, / die aller Güter erstes, höchstes ist?
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Wahre Königin ist nur des Weibes weibliche Schönheit: Wo sie sich zeige, sie herrscht, herrschet bloß, weil sie sich zeigt.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Was wir als Schönheit hier empfunden, wird einst als Wahrheit uns entgegengeh'n.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Wie ich / aus jenen alten Büchern mir gelesen, / war Liebe stets mit hoher Rittertat / gepaart, und Helden, hat man mich gelehrt, / nicht Schäfer saßen an der Tafelrunde. / Wer nicht die Schönheit tapfer kann beschützen, / verdient nicht ihren goldnen Preis.
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Friedrich Johann Christoph Schiller
Zürne der Schönheit nicht, daß sie schön ist, daß sie verdienstlos, / wie der Lilie Kelch, prangt durch der Venus Geschenk! / Laß sie die Glückliche sein! Du schaust sie, du bist der Beglückte.
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Alfred Paul Schmidt
Da Schönheit immer etwas Angekommenes ist, drückt sie unsere tiefe Sehnsucht nach Unbewegtheit aus.
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Alfred Paul Schmidt
Das Gegenteil der Schönheit ist nicht das Häßliche, sondern die Schönfärberei.
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Alfred Paul Schmidt
Wo der Kitsch als Schönheit gilt, ist es natürlich, daß sich die Freßsucht für Sinnenfreude hält.
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Romy Schneider
Eine richtige Frau wirkt voll bekleidet auf einen Mann anziehender als ein nacktes Weib.
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Dr. Werner Schneyder
Geschmack ist der Schönheitssinn der Unmodernen.
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Arthur Schnitzler
Widerwärtig nennen wir das Traurige, dem es nicht vergönnt ist, sich auf irgendeine Weise in Schönheit aufzulösen.