Zitate von Hans Kasper
Ein bekanntes Zitat von Hans Kasper:
Die Kunst, verständlich zu schreiben, ist die Höflichkeit des Genies. Das Komplizierte kompliziert wiederzugeben, ist Sache der halben Talente.
Informationen über Hans Kasper
Hörspielautor, Lyriker, Satiriker (Deutschland, 1916 - 1990).
Hans Kasper · Geburtsdatum · Sterbedatum
Hans Kasper wäre heute 108 Jahre, 10 Monate, 10 Tage oder 39.761 Tage alt.
Geboren am 24.05.1916 in Berlin
Gestorben am 03.09.1990 in Frankfurt am Main
Sternzeichen: ♊ Zwillinge
Unbekannt
Weitere 181 Zitate von Hans Kasper
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Diplomaten sind Taschendiebe - Artisten der Fühlungnahme.
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Dubiose Tugend aller Revolutionäre: so viel Gefühle für die Menschheit, daß keins mehr bleibt für den Menschen.
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Durchaus nicht jede Erfahrung lohnt. Wer sommers taube Nüsse sammelt, verhungert winters inmitten seiner Ersparnisse.
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Echte Mehrheiten sind die, in deren Reihen sich auch die Mehrheit der Verständigen befindet.
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Ehe man den Kopf schüttelt, sollte man sich vergewissern, daß man einen hat.
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Ehre und Konvention sind die Bausteine der Gesellschaft, die Lüge der Kitt.
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Ein begabter Irrtum kann in den Himmel der Fehler kommen, ein trockenes Rechthaben in die Hölle der Nichtigkeiten.
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Ein Diplomat, der sich über Intrigen beschwert, beschwert sich über sein Metier.
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Ein durchdachter Angriffsplan schließt die Rückzugsmöglichkeit ein.
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Ein Durchlauferhitzer ist ein Chef, der morgens die Büros durchstreift und die Gemüter der Mitarbeiter in Wallung bringt.
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Ein gekonnter Rückzug birgt mehr Siegeschancen als ein dilettantischer Vormarsch. Aber wie sich jeder Verrückte das Handwerk der Aggression zutraut, so glaubt leider jeder Zaghafte, die Kunst des Retirierens zu beherrschen.
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Eine ernsthafte Schwäche der Demokratie ist, daß sie sich ziemlich danach richten muß, was der Bürger denkt, ehe Gewißheit besteht, ob er es überhaupt tut.
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Erfolg und Mißerfolg: Zweige am Baum.
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Erklimmt die deutsche Tüchtigkeit einen Berg, nimmt sie so viel Anlauf, daß sie gleich auf der anderen Seite den Abhang wieder hinunterpurzelt.
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Es ist besser, Deiche zu bauen, als darauf zu hoffen, daß die Flut allmählich Vernunft annimmt. (Anm. der Redaktion: Dieses Zitat wird zwei Persönlichkeiten zugeordnet. Daher ist es zwei Mal im Datenbestand).
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Es ist ein Mißverständnis, die Gedankenfreiheit bis zur Unabhängigkeit vom Verstande voranzutreiben.
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Falschheit ohne List zu begegnen, ist nicht ehrenhaft, sondern leichtsinnig.
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Faulenzt das Geschehen, ist die Zeitung fad. Langweilt sich der Leser, hat er Grund zu guter Laune.
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Freiheit, die sich nicht ausbreiten will, verliert auch noch das eigene Terrain.
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Friede auf Erden war immer dann, wenn die Vernünftigen Vergnügen an der Macht hatten.