Zitate von Sebastian Kurz
Seit dem Tag, an dem ich begonnen habe, mich politisch zu engagieren, habe ich immer versucht, meinen Beitrag für unser Österreich zu leisten. In den letzten 10 Jahren durfte ich als Staatssekretär, als Außenminister und zuletzt als Bundeskanzler unserem wundeschönen Land dienen.
Insbesondere die letzten eineinhalb Jahre, das haben Sie alle mitverfolgt, waren extrem fordernd für die gesamte Bundesregierung und insbesondere für mich. Denn wir haben gemeinsam unser Bestes gegeben, die Pandemie zu bekämpfen, die Wirtschaft zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu retten.
Sie haben alle mitverfolgt, dass in den letzten Tagen strafrechtliche Vorwürfe gegen mich erhoben worden sind. Diese Vorwürfe stammen aus dem Jahr 2016, sie sind falsch und ich werde das auch aufklären können. Davon bin ich zutiefst überzeugt.
Es ist etwas, das viele Spitzenpolitiker schon erleben mussten, im Inland aber auch im Ausland. Was diesmal anders ist, ist dass der Koalitionspartner sich entschlossen hat, sich klar gegen mich zu positionieren. Viele sagen zu mir, das ist ungerecht, und, sehr geehrten Damen und Herren, Sie können sich vorstellen, ich persönlich wäre auch dankbar, wenn die Unschuldsvermutung in unserem Land wirklich für alle Menschen gelten würde.
Vermischt werden diese strafrechtlichen Vorwürfe mit SMS-Nachrichten, die ich teilweise in der Hitze des Gefechts geschrieben hab'. Manche davon sind Nachrichten, die ich so definitiv nicht noch einmal formulieren würde. Aber ich bin eben auch nur ein Mensch mit Emotionen und auch mit Fehlern.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich gebe zu, in so einer schwierigen Zeit wie diesen Tagen bin ich extrem dankbar dafür für all den Rückhalt, den ich hier erleben darf, innerhalb der Volkspartei, in allen Bundesländern, in allen Teilorganisationen und ich bin auch zutiefst dankbar, für den Zuspruch den ich von vielen in der Bevölkerung erhalten habe. Ganz besonders möchte ich mich bei allen bedanken, die in den letzten Tagen, in diesen schwierigen Tagen, meiner Familie und mir sehr viel Kraft gegeben haben.
Nichtsdestotrotz, und darum geht es eigentlich, befinden wir uns nun in einer Zuspitzung zwischen beiden Koalitionsparteien und damit in einer Pattsituation. Und das, wo wir in Österreich noch immer in einer sehr sensiblen Phase sind. Die Pandemie ist noch nicht vorüber, der wirtschaftliche Aufschwung hat gerade erst begonnen, das Budget und die ökosoziale Steuerreform sind zwar ausverhandelt, aber noch lange nicht beschlossen.
In dieser durchaus kritischen Phase wäre es meiner Meinung nach unverantwortlich, in Monate des Chaos' oder auch des Stillstands zu schlittern. Und genauso wär's, das ist nur meine Sicht der Dinge, auch unverantwortlich, die Regierungsverantwortung in eine Vier-Parteien-Koalition, ein Experiment, zu übergeben, das dann am Ende des Tages auch noch von Herbert Kickls Gnaden abhängig ist. Was es braucht, ist meiner Meinung nach Stabilität und Verantwortung, damit wir diese Phase der Pandemie noch bestmöglich bewältigen und damit wir auch sicherstellen, dass der wirtschaftliche Aufschwung, der gerade gestartet hat, bei allen Menschen ankommt und alle davon profitieren, insbesondere kleine und mittlere Einkommen und natürlich Familien.
Das Regierungsteam der Volkspartei, das hat mir zugesichert, im Fall meiner Abwahl sofort selbst das Amt zu verlassen. Und ich gebe zu, ich bin für diese Loyalität und auch für diese Solidarität extrem dankbar. Das ist keine Selbstverständlichkeit in so einem großen Team.
In dieser schwierigen Zeit sollte es jedoch aber niemals um persönliche Interessen, um Partei-Interessen oder politische Taktiken gehen - denn mein Land ist mir wichtiger als meine Person. Und was es jetzt braucht, sind stabile Verhältnisse. Ich möchte daher, um die Pattsituation aufzulösen, Platz machen, um Chaos zu verhindern und Stabilität zu gewährleisten. Ich habe das Regierungsteam der Volkspartei ersucht, die Arbeit unbedingt fortzusetzen. Und ich habe als Obmann der Volkspartei, wir sind die stimmenstärkste Partei, dem Bundespräsidenten Alexander Schallenberg als neuen Regierungschef vorgeschlagen.
Alexander Schallenberg hat nicht nur gute Arbeit als Außenminister geleistet, er hat auch schon in der Übergangsregierung eine wichtige Rolle eingenommen und ich glaube, er verfügt auch über das notwendige diplomatische Geschick, das es vielleicht braucht, damit wir alle innerhalb der Koalition zwischen den Koalitionsparteien Vertrauen wieder aufbauen
Das Land braucht eine Regierung, die mit stabiler Hand agiert und ich selbst werde als Parteiobmann und als Klubobmann ins Parlament zurückkehren und dort versuchen, meinen Beitrag zu leisten. Vor allem aber werde ich selbstverständlich auch die Chance nützen, die Vorwürfe, die gegen mich erhoben worden sind, zu entkräften und zu widerlegen.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich gebe zu, der Schritt ist kein leichter für mich. Und viele sagen mir den ganzen Tag über heute schon, ich soll mir das nicht gefallen lassen, nicht von der Opposition und auch nicht von unserem Koalitionspartner.
Es geht nicht um mich, es geht um Österreich. Es geht um Sie alle, sehr geehrte Damen und Herren, denn Sie alle haben sich verdient, dass sich die Politik nicht nur mit sich selbst beschäftigt, sondern dass die Politik für die Menschen in unserem Land arbeitet. Das war immer mein Zugang. Das ist heute mein Zugang. Und das wird auch in Zukunft immer mein Zugang bleiben. (Kanzler-Rücktritt am 9. 10. 2021).
Insbesondere die letzten eineinhalb Jahre, das haben Sie alle mitverfolgt, waren extrem fordernd für die gesamte Bundesregierung und insbesondere für mich. Denn wir haben gemeinsam unser Bestes gegeben, die Pandemie zu bekämpfen, die Wirtschaft zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu retten.
Sie haben alle mitverfolgt, dass in den letzten Tagen strafrechtliche Vorwürfe gegen mich erhoben worden sind. Diese Vorwürfe stammen aus dem Jahr 2016, sie sind falsch und ich werde das auch aufklären können. Davon bin ich zutiefst überzeugt.
Es ist etwas, das viele Spitzenpolitiker schon erleben mussten, im Inland aber auch im Ausland. Was diesmal anders ist, ist dass der Koalitionspartner sich entschlossen hat, sich klar gegen mich zu positionieren. Viele sagen zu mir, das ist ungerecht, und, sehr geehrten Damen und Herren, Sie können sich vorstellen, ich persönlich wäre auch dankbar, wenn die Unschuldsvermutung in unserem Land wirklich für alle Menschen gelten würde.
Vermischt werden diese strafrechtlichen Vorwürfe mit SMS-Nachrichten, die ich teilweise in der Hitze des Gefechts geschrieben hab'. Manche davon sind Nachrichten, die ich so definitiv nicht noch einmal formulieren würde. Aber ich bin eben auch nur ein Mensch mit Emotionen und auch mit Fehlern.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich gebe zu, in so einer schwierigen Zeit wie diesen Tagen bin ich extrem dankbar dafür für all den Rückhalt, den ich hier erleben darf, innerhalb der Volkspartei, in allen Bundesländern, in allen Teilorganisationen und ich bin auch zutiefst dankbar, für den Zuspruch den ich von vielen in der Bevölkerung erhalten habe. Ganz besonders möchte ich mich bei allen bedanken, die in den letzten Tagen, in diesen schwierigen Tagen, meiner Familie und mir sehr viel Kraft gegeben haben.
Nichtsdestotrotz, und darum geht es eigentlich, befinden wir uns nun in einer Zuspitzung zwischen beiden Koalitionsparteien und damit in einer Pattsituation. Und das, wo wir in Österreich noch immer in einer sehr sensiblen Phase sind. Die Pandemie ist noch nicht vorüber, der wirtschaftliche Aufschwung hat gerade erst begonnen, das Budget und die ökosoziale Steuerreform sind zwar ausverhandelt, aber noch lange nicht beschlossen.
In dieser durchaus kritischen Phase wäre es meiner Meinung nach unverantwortlich, in Monate des Chaos' oder auch des Stillstands zu schlittern. Und genauso wär's, das ist nur meine Sicht der Dinge, auch unverantwortlich, die Regierungsverantwortung in eine Vier-Parteien-Koalition, ein Experiment, zu übergeben, das dann am Ende des Tages auch noch von Herbert Kickls Gnaden abhängig ist. Was es braucht, ist meiner Meinung nach Stabilität und Verantwortung, damit wir diese Phase der Pandemie noch bestmöglich bewältigen und damit wir auch sicherstellen, dass der wirtschaftliche Aufschwung, der gerade gestartet hat, bei allen Menschen ankommt und alle davon profitieren, insbesondere kleine und mittlere Einkommen und natürlich Familien.
Das Regierungsteam der Volkspartei, das hat mir zugesichert, im Fall meiner Abwahl sofort selbst das Amt zu verlassen. Und ich gebe zu, ich bin für diese Loyalität und auch für diese Solidarität extrem dankbar. Das ist keine Selbstverständlichkeit in so einem großen Team.
In dieser schwierigen Zeit sollte es jedoch aber niemals um persönliche Interessen, um Partei-Interessen oder politische Taktiken gehen - denn mein Land ist mir wichtiger als meine Person. Und was es jetzt braucht, sind stabile Verhältnisse. Ich möchte daher, um die Pattsituation aufzulösen, Platz machen, um Chaos zu verhindern und Stabilität zu gewährleisten. Ich habe das Regierungsteam der Volkspartei ersucht, die Arbeit unbedingt fortzusetzen. Und ich habe als Obmann der Volkspartei, wir sind die stimmenstärkste Partei, dem Bundespräsidenten Alexander Schallenberg als neuen Regierungschef vorgeschlagen.
Alexander Schallenberg hat nicht nur gute Arbeit als Außenminister geleistet, er hat auch schon in der Übergangsregierung eine wichtige Rolle eingenommen und ich glaube, er verfügt auch über das notwendige diplomatische Geschick, das es vielleicht braucht, damit wir alle innerhalb der Koalition zwischen den Koalitionsparteien Vertrauen wieder aufbauen
Das Land braucht eine Regierung, die mit stabiler Hand agiert und ich selbst werde als Parteiobmann und als Klubobmann ins Parlament zurückkehren und dort versuchen, meinen Beitrag zu leisten. Vor allem aber werde ich selbstverständlich auch die Chance nützen, die Vorwürfe, die gegen mich erhoben worden sind, zu entkräften und zu widerlegen.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich gebe zu, der Schritt ist kein leichter für mich. Und viele sagen mir den ganzen Tag über heute schon, ich soll mir das nicht gefallen lassen, nicht von der Opposition und auch nicht von unserem Koalitionspartner.
Es geht nicht um mich, es geht um Österreich. Es geht um Sie alle, sehr geehrte Damen und Herren, denn Sie alle haben sich verdient, dass sich die Politik nicht nur mit sich selbst beschäftigt, sondern dass die Politik für die Menschen in unserem Land arbeitet. Das war immer mein Zugang. Das ist heute mein Zugang. Und das wird auch in Zukunft immer mein Zugang bleiben. (Kanzler-Rücktritt am 9. 10. 2021).
Informationen über Sebastian Kurz
14. Bundeskanzler der 2. Republik vom 18. 12. 2017 - 28. 5. 2019 und vom 7. 1. 2020 - 9. 10. 2021, Bundesobmann der JUNGEN ÖVP, vom 21.4.2011 - 15.12.2013 Integrations-Staatssekretär, vom 16.12.2013 - 18.12.2017 jüngster Außenminister (Österreich, 1986).
Sebastian Kurz · Geburtsdatum
Sebastian Kurz ist heute 38 Jahre, 7 Monate, 8 Tage oder 14.100 Tage jung.
Geboren am 27.08.1986 in Wien
Sternzeichen: ♍ Jungfrau
Unbekannt
Weitere 86 Zitate von Sebastian Kurz
-
06. 09. 2021: Ich seh' das schon so, dass für Geimpfte die Pandemie überstanden ist. (Covid-Prognose).
-
07. 07. 2021: Wir alle wissen, dass Chorona nicht vorbei ist, das Virus ist nicht verschwunden. (Covid-Prognose).
-
08. 07. 2021: Das Virus ist nicht vorbei, aber wir dürfen's uns auch nicht zu schlimm einreden. (Covid-Prognose).
-
20. 06. 2021: Die Pandemie ist für alle vorbei, die geimpft sind. 07. 07. 2021: Wir alle wissen, dass Chorona nicht vorbei ist, das Virus ist nicht verschwunden. 08. 07. 2021: Das Virus ist nicht vorbei, aber wir dürfen's uns auch nicht zu schlimm einreden. 06. 09. 2021: Ich seh' das schon so, dass für Geimpfte die Pandemie überstanden ist. (Covid-Prognosen).
-
20. 06. 2021: Die Pandemie ist für alle vorbei, die geimpft sind. (Covid-Prognose).
-
-
Antisemitismus hat bei uns keinen Platz. Weder der schon vorhandene noch der neu importierte. Das gilt auch für andere Bereiche. Wenn jemand vor dem Assad-Regime flieht, heißt das nicht, dass er nicht beispielsweise Sympathien für den IS oder andere radikalen Gruppen hat.
-
Arbeitsmarkt? Wir werden einfordern, dass jeder der arbeiten kann, arbeiten geht.
-
Auch wenn die Politik ein robustes Geschäft ist, keine Frage, so ist es doch so, dass im Gespräch mit den Menschen quer durchs Land man als Politiker immer auch sehr viel zurückbekommt. (Ex-Kanzler-Abschiedsrede am 2. 12. 2021).
-
Budgetdisziplin ist nötig. Eine Überschuldung von Staaten trifft immer die sozial Schwachen, das hat man in Griechenland gesehen.
-
Chat-Protokolle? Wir werden allen Gegenwind aushalten.
-
Corona 2020? Ich hatte Entscheidungen zu treffen, die keiner treffen wollte.
-
Das Land braucht eine Regierung, die mit stabiler Hand agiert und ich selbst werde als Parteiobmann und als Klubobmann ins Parlament zurückkehren und dort versuchen, meinen Beitrag zu leisten. Vor allem aber werde ich selbstverständlich auch die Chance nützen, die Vorwürfe, die gegen mich erhoben worden sind, zu entkräften und zu widerlegen. (Kanzler-Rücktritt am 9. 10. 2021).
-
Das Regierungsteam der Volkspartei, das hat mir zugesichert, im Fall meiner Abwahl sofort selbst das Amt zu verlassen. Und ich gebe zu, ich bin für diese Loyalität und auch für diese Solidarität extrem dankbar. Das ist keine Selbstverständlichkeit in so einem großen Team. (Kanzler-Rücktritt am 9. 10. 2021).
-
Der Grundsatz "Integration durch Leistung" richtet sich ja nicht nur an Zuwanderer. Es braucht Zuwanderer, die leistungsbereit sind. Es braucht aber auch eine Mehrheitsbevölkerung, die diese Leistung anerkennt. Und dann ist noch ein dritter Aspekt notwendig, nämlich eine Politik, die Rahmenbedingungen dafür schafft, dass Leistung überhaupt erbracht werden kann. Stichwort: Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen. Die Staatsbürgerschaft ist ein hohes Gut, und man soll sich anstrengen, wenn man sie bekommen will. Mein Ansatz ist: Je schneller jemand die verlangten Kriterien erfüllt, je besser man integriert ist, desto rascher kann man die Staatsbürgerschaft erhalten.
-
Der Wahlkampf wird geil werden, weil jeder weiß in der jungen ÖVP, schwarz macht geile Politik, schwarz macht geile Partys und schwarz macht Wien geil!
-
Details eines Werte-Fundaments? Da sind einmal die in unserer Verfassung verankerten Grundwerte: Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Gleichstellung von Mann und Frau. Darüber hinaus gibt es Grundregeln des Zusammenlebens - wie man sich begegnet, wie man miteinander umgeht. Es geht um einen Grundrespekt gegenüber der Individualität und gegenüber Andersdenkenden. Das gibt unserem Zusammenleben den Feinschliff.
-
Die EU ist zu bürokratisch geworden und ist zu wenig auf die großen Themen fokussiert. Es kann nicht sein, dass die Union es nicht schafft, die Außengrenzen zu sichern, aber gleichzeitig dafür sorgt, dass auf allen Speisekarten die Allergene im Detail angeführt sind.
-
Die Politik ist ein Intigantenstadl. Überall, wo Menschen zusammenarbeiten, gibt es auch Schattenseiten. Leider auch in der Politik, und zwar in einem Ausmaß, das mir zu groß ist.
-
Die Wahrheit im Ausnahmezustand "Völkerwanderung"? Wir schaffen es eben nicht, alle aufzunehmen, die auf der Suche nach einem besseren Leben zu uns kommen. Das ist auch nicht "rechts", sondern das ist schlicht und ergreifend realistisch.
-
Donald Trump betreibt zum Teil eine sehr aktive und auch sehr erfolgreiche Außenpolitik.