Zitate von Sigmund Graff
Ein bekanntes Zitat von Sigmund Graff:
Es kommt kein Krieg, bevor man die Gräber des vorhergegangenen würdig instandgesetzt, überall Ehrenmale enthüllt und den einstigen Feinden in rührenden Meetings die Hände gedrückt hat. Es muß alles seine Ordnung und sinnvolle Reihenfolge haben.
Informationen über Sigmund Graff
Schriftsteller, Bühnenstücke, Aphorismen (Deutschland, 1898 - 1979).
Sigmund Graff · Geburtsdatum · Sterbedatum
Sigmund Graff wäre heute 127 Jahre, 2 Monate, 27 Tage oder 46.472 Tage alt.
Geboren am 07.01.1898 in Roth/Nürnberg
Gestorben am 18.06.1979 in Erlangen
Sternzeichen: ♑ Steinbock
Unbekannt
Weitere 379 Zitate von Sigmund Graff
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Was zuerst geächtet werden muß, sind die gerechten Kriege: Es gibt zwar keine, aber dennoch sind sie der Grund, aus dem es immer wieder andere gibt.
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Wenn alte Parteien von Zeit zu Zeit ihr Programm revidieren, erinnern sie an Greise, die von Zeit zu Zeit den Friseur aufsuchen und von ihm modern zugeschnitten zurückkehren.
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Wenn die Frauen ein Gefühl für ihre wahren Rechte und Freiheiten besäßen, würden sie sich mit der ganzen Leidenschaftlichkeit ihres Geschlechts dagegen auflehnen, daß ihnen der Staat verbietet, ein zu ihrem Körper gehörendes embryonales Wesen töten zu lassen, solang er sich erlaubt, dasselbe zur schönsten Menschenblüte heranwachsende Wesen zwanzig oder dreißig Jahre später, gegebenenfalls in einen Krieg zu schicken und dort töten zu lassen.
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Wenn die Freiheit gerühmt wird, denken nicht alle zuerst an ihre kostbaren Meinungen.
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Wenn eine Hand die andere wäscht, pflegen beide schmutzig zu werden.
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Wenn es die Ballkunst wäre, was die Fußballanhänger begeistert, müßte jedes Trainingsspiel überlaufen und manches Meisterschaftsspiel uninteressant, wenn nicht abstoßend sein.
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Wenn gelegentlich etwas Altmodisches wieder Mode wird, merken wir, wie bezaubernd unsere Großmütter gewesen sein müssen.
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Wenn man der Masse schmeicheln will, nennt man sie Volk. Wenn man das Volk regieren will, betrachtet man es als Masse.
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Wenn wir den Charme einer Frau entdecken, haben wir bereits das erste winzige Geheimnis mit ihr.
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Wenn wir uns über unsere Gesundheit nur halb so freuen könnten, wie wir uns über jede Krankheit grämen und Sorgen machen, wären wir maßlos glücklich.
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Wer allen Menschen mißtraut, pflegt am wenigsten vor sich selbst auf der Hut zu sein.
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Wer den Charme einer Frau entdeckt, entdeckt ihr Geheimnis und hat bereits eines mit ihr.
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Wer die Gleichheit überspannt, ist gezwungen, die Freiheit zu drosseln: wer der Freiheit die Zügel schießen läßt, beseitigt die Ordnung, ohne die selbst keine Scheingleichheit mehr möglich ist.
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Wer eine Frau, die ihm bis zu einem gewissen Grad entgegengekommen ist, nicht in die Arme nimmt, macht sie zuverlässig zu seiner Todfeindin.
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Wer Geld schenkt, schenkt immer ein bißchen Freiheit mit.
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Wer mißlichen Zuständen auf den Grund geht, stößt auf Menschen.
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Wer nicht mit dir aus demselben Grund herzlich lachen kann, wird kaum je dein Freund werden.
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Wer seine Manieren von Fall zu Fall ändert, hat keine.
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Wer Treue fordert, erfüllt ein tiefes und oft verhängnisvolles Bedürfnis zahlloser Menschen.
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Wer unser Feind ist, spüren wir aus der Verlegenheit, in die er durch unsere Freundlichkeit versetzt wird.