Zitate zu "Advent"
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Norbert Lublasser
Der Schnee ist ein wunderbarer Gleichmacher. Er legt sich über das Land, deckt es zu, hüllt es in das reinste Weiß. Das Braune, das Schmutzige, das der in Pracht sterbende Herbst hinterlassen hat, alles weg. Ganz neue Konturen zeichnen sich ab. Was zuvor mit der Landschaft verschmolz, tritt in strenger Klarheit hervor. Schwarz-weiß, so kann die Winterwelt sein, so kann Weihnachten sein.
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Martin Luther
Gold, Freunde, Macht und Ehre, nichts kann uns so sehr erfreuen wie die frohe Botschaft, daß Christus Mensch geworden ist. Eines Menschen Herz kann es nicht erdenken, noch genug davon reden. Gott muß die Menschen von Herzen lieben, daß er mir so nahe kommt, daß er mit mir Mensch wird. Er wird, was ich bin.
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Martin Luther
Gott kommt in Bethlehem durch die Hintertür zur Welt.
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Martin Luther
Lob, Ehr und Dank sei dir gesagt, Christ, gebor'n von reiner Magd; mit Vater und dem Heil'gen Geist von nun an bis in Ewigkeit.
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Martin Luther
Mache die drei Buchstaben "uns" so groß als Himmel und Erde und sprich: "Das Kind ist geboren, das ist wahr." - "Aber wem ist's geboren?" - "Uns, uns!"
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Thomas Mann
Ich werde die Liebe zu den Zaubern des Weihnachtsfestes nie verlernen.
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Trude Marzik
Die Drei König, ernst und schwer, / stapfen durch den Schnee daher! / Gehen no um von Haus zu Haus, / räuchern all's mit Weihrauch aus, / auf den Türstock schreiben's dann / K M B mit Kreiden an, / singen klar und rein a Liad, / dass a'm direkt eigen wird . . . / A paar Spenden nehmens schon, / dann gehn's durch den Schnee davon.
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Dipl.-Ing. Peter Meissner
Ein Grund für die große Nervosität in der Vorweihnachtszeit besteht darin, daß niemand mehr weiß, was er seinen Liebsten noch schenken soll. Man hat ja schon alles. Und tatsächlich haben sie sich im Laufe der letzten Jahrzehnte dramatisch verändert, die gängigen . . . WEIHNACHTSGESCHENKE. Weihnachten in den 50er-Jahren: Das Geschenk da hab ich dir selbst gebastelt! - Weihnachten in den 60er-Jahren: Das hab ich dir von meinem Taschengeld gekauft! - Weihnachten in den 70er-Jahren: Ich weiß nicht, ob es dir gefällt, aber du kannst es ja umtauschen! - Weihnachten in den 80er-Jahren: Es ist am besten, wenn du dir mit diesem Geld selbst eine Freude machst! - Weihnachten in den 90er-Jahren: Wir schenken uns heuer gar nichts! - Weihnachten heuer: Hast du mein e-mail bekommen? Nichts Wichtiges! Ich wollte Dir nur frohe Dings wünschen . . . frohe Weihnachten!
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Dipl.-Ing. Peter Meissner
Jedes Jahr ist man auf's Neue überrascht. Weihnachten kommt immer früher. Nicht das Fest selbst natürlich, sondern die kommerziellen Vorboten in den Geschäften. Und wie auf ein geheimes Zeichen hin erfaßt alle die . . . WEIHNACHTSEUPHORIE. Montag, 11. Oktober: Im Geschäftsviertel am Rande der Stadt herrscht die friedliche Stimmung eines goldenen Herbsttages. Alles geht seinen gewohnten Gang, bis um 11.10 Uhr plötzlich ein schwerer LKW vor dem Billa-Lieferanteneingang hält. Er bringt fünf Paletten mit Weihnachts-Lebkuchen und Spekulatius. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse: Zunächst reagiert der Zielpunkt-Geschäftsführer eher halbherzig mit einem erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse. Spar nützt die Mittagspause dazu, die Wurstauslage mit Tannenreisig und Lametta zu dekorieren. Um 14.05 erfahren Hofer und Lidl von der Offensive, können aber auf Grund von Lieferschwierigkeiten nichts unternehmen, sodaß sie ein Weihnachtsstillhalteabkommen bis zum 20. Oktober fordern. Die Gespräche bleiben jedoch ohne Ergebnis. - Dienstag, 12. Oktober: Im Eingangsbereich von Merkur wird überraschend ein Esel mit Rentierschlitten postiert, während zwei Weihnachtsmänner alle Kunden unter fünfzehn Jahren nach ihren Wünschen ans Christkind fragen. Die Konkurrenz ist geschockt. Um 10.47 setzt Spar Krippenfiguren ins Gemüse und eine halbe Stunde später kontert Mondo mit einem massiven Einsatz von Goldengeln im Tiefkühlregal. Am Nachmittag verirren sich bei Billa mehrere Menschen in einem eilig aufgestellten Christbaumwald. - Mittwoch, 13. Oktober: In Merkurs Käseabteilung wird auf Grund einer neuen Dienstanweisung mit sofortiger Wirkung ein frohes Fest gewünscht, worauf sich Lidl dazu entschließt, den Parkplatz mit Hansi Hinterseers neuer Weihnachts-CD zu beschallen. Um 17.20 Uhr rammt ein mit Christbaumkugeln beladener Zielpunkt-LKW die Spar-Bühne, auf der gerade die Grafenegger Turmbläser Aufstellung genommen haben. Die Lage wird unübersichtlich, insbesondere dadurch, daß Hofer damit beginnt, das gesamte Firmenareal mit Kunstschnee in eine alpine Winterlandschaft zu verwandeln. Erst als einige Kunden bei Mondo eine bemerkenswerte Entdeckung machen, scheint der Höhepunkt der Weihnachts-Euphorie überschritten zu sein. In der dortigen Schokoladenabteilung finden sie die erste Palette mit nougatgefüllten Osterhasen.
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Max Mell
Herz, werde groß! Denn namenlos soll Lieb in dir geschehen. Welt, mach dich klein! Schließ still dich ein! Du sollst vor Kindesaug' bestehen.
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Conrad Ferdinand Meyer
Da die Hirten ihre Herde / Ließen und des Engels Worte / Trugen durch die niedre Pforte / Zu der Mutter und dem Kind, / Fuhr das himmlische Gesind / Fort im Sternenraum zu singen, / Fuhr der Himmel fort zu klingen: / "Friede, Friede! auf der Erde!" - Seit die Engel so geraten, / O wie viele blut'ge Taten / Hat der Streit auf wildem Pferde, / Der geharnischte, vollbracht! / In wie mancher heil'gen Nacht / Sang der Chor der Geister zagend, / Dringlich flehend, leis verklagend: / "Friede, Friede . . . auf der Erde!" - Doch es ist ein ew'ger Glaube, / Daß der Schwache nicht zum Raube / Jeder frechen Mordgebärde / Werde fallen allezeit: / Etwas wie Gerechtigkeit / Webt und wirkt in Mord und Grauen / Und ein Reich will sich erbauen, / Das den Frieden sucht der Erde. - Mählich wird es sich gestalten, / Seines heil'gen Amtes walten, / Waffen schmieden ohne Fährde, / Flammenschwerter für das Recht, / Und ein königlich Geschlecht / Wird erblühn mit starken Söhnen, / Dessen helle Tuben dröhnen: / Friede, Friede auf der Erde!
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Mag. Johanna Mikl-Leitner
In der Zeit vor Weihnachten stehen oft zahlreiche Termine und die hektische Suche nach Geschenken mehr im Mittelpunkt als die ursprüngliche Bedeutung der Adventzeit als Zeit der Besinnung und Einkehr. Besonders im Advent ist die Gestaltungskraft der Menschen gefordert, um gemeinsam eine schöne und erfüllende Zeit zu erleben.
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Johann Martin Miller
Was frag' ich viel nach Geld und Gut, / Wenn ich zufrieden bin! / Gibt Gott mir nur gesundes Blut, / So hab' ich frohen Sinn.
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Christian Morgenstern
Es gibt nur einen Fortschritt, nämlich den in der Liebe - aber er führt in die Seligkeit Gottes hinein.
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Christian Morgenstern
Es war einmal eine Glocke, die machte baum, baum. Und dazu fiel eine Flocke, so leis' als wie ein Traum . . .
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Christian Morgenstern
Glaube mir, es gibt nichts Großes ohne Einfalt. Der Mensch, das Individuum ist Gottes Einfalt, ist einfältig gewordene Gottheit. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.
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Hl. Mutter Teresa
Es wird jedes Mal Weihnachten, wenn wir unserem Bruder zulächeln und ihm die Hand reichen.
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Hl. Mutter Teresa
Je mehr wir im stillen Gebet empfangen, desto mehr können wir im tätigen Leben geben.
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Neues Testament: Evangelium nach Lukas
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
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Neues Testament: Evangelium nach Lukas
Und siehe, des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel des Herrn sprach zu ihnen: "Fürchtet Euch nicht! Siehe, ich verkünde Euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird". (Lukas 2,9-10).