Zitate zu "Fernsehen"
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Armin Ignaz Assinger
Ich habe zwei Prinzipien: Ich rede nicht über Geld und nicht über Politik.
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Armin Ignaz Assinger
Jeder Mensch hat seine persönliche Mausefalle, durch die er immer wieder hinunterspringen muss . . . mit dem Rauchen aufhören, mehr Bewegung, weniger jammern . . . zaghaft wird's schwer gehen . . . es geht nur entschlossen.
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Armin Ignaz Assinger
Lassn's Ihnen net ablenken von so an Dodl wie von mir!
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Armin Ignaz Assinger
Mein Markenzeichen ist das Reden in der Mundart - so, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Das lege ich nicht ab.
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Armin Ignaz Assinger
Mein Quizmotto lautet: Eine Gaudi für die Kandidaten, eine Gaudi für mich und eine Gaudi für die Zuschauer.
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Armin Ignaz Assinger
Meine Schwachstellen? Alles, was so mit Kunst, Kultur und Oper zu tun hat, aber in der Aussprache bin ich da schon ganz gut.
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Armin Ignaz Assinger
Wenn es sich im Hirn staut, runzelt sich die Stirnhaut.
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Armin Ignaz Assinger
Zagreb ist die leichteste Stadt der Welt - A Gramm.
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Gerd Bacher
"They never come back" hat bei mir nicht gestimmt. Nach der Wiederwahl 1978 titelte die Kärntner Tageszeitung "Kreisky in Paris, Benya in Sofia, Bacher im ORF". (Gedanken des vom 9. 3. 1967 - 27. 9. 1994 fünf x 4 Jahre amtierenden ORF-Generalintendanten nach seiner ersten Rückkehr in den ORF).
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Gerd Bacher
Als ich 1978 wiederkam, hat mich Kreisky aus der Armbrustergasse angerufen und hat gesagt: "Herr Generalintendant, wollen Sie nicht auf eine Eierspeis zu mir kommen?" Um Mitternacht saß ich in der Armbrustergasse, er machte eine Eierspeis, wir sind bis um zwei in der Früh dort gesessen. Er hat mir erklärt, er habe immer gewusst, dass ich es wieder werde und er sich darüber freue. (Gedanken des vom 9. 3. 1967 - 27. 9. 1994 fünf x 4 Jahre amtierenden ORF-Generalintendanten über seine erste Rückkehr in den ORF).
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Gerd Bacher
Das Fernsehen hat an sich als Medium ein unheimliches Talent zum Schund.
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Gerd Bacher
Das gehört nicht zu den ehrenvollsten Kapiteln meines Lebens. (Erkenntnis über "Meine 25 Tage als KURIER-Chefredakteur").
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Gerd Bacher
Das ist nicht der Journalismus, der mir vorschwebt, dieses scheinheilige "Ich habe keine Macht, ich sitze nur im Vorhof der Macht, bestenfalls hab' ich Einfluss" und bringt einen prominenten Politiker nach dem anderen um. Und ich mag auch nicht dem Leser unentwegt das Goderl kratzen, mir ist das zu anschmeißerisch. (Gedanken des ORF-Generalintendanten zur Kronen Zeitung und Herausgeber Hans Dichand, die ein völlig unterschiedliches Journalismus-Selbstverständnis trennte).
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Gerd Bacher
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen wurde ja nicht als Volkshochschule erfunden. Da wär' ich völlig dagegen. Aber das Fernsehen hat an sich als Medium ein unheimliches Talent zum Schund.
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Gerd Bacher
Dazu hat Sigmund Freud schon alles gesagt: "Schamlosigkeit ist ein Zeichen von Schwachsinn". Und die katastrophale negative Vorbildwirkung besteht doch darin, daß jetzt auch der letzte Esel erkennt, er braucht nichts können, nichts lernen, nichts leisten, er ist ein potentieller Star, Zlatko ist cool. (Auf die Frage: "Wie sehen Sie das sogenannte Reality-TV?").
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Gerd Bacher
Der Allerbeste wäre natürlich Gerhard Zeiler. Es ist nahezu grotesk, dass der Bundeskanzler Zeiler nicht auf Knien bittet, zu kommen. Aber vor dem hat er Angst, weil er sich einbildet, Zeiler nützt das aus, um selbst Kanzler zu werden. Das ist einer der besten Fernseh- und Rundfunkleute, die es weltweit gibt. (Gedanken über einen potentiellen neuen ORF-Chef - Gerhard Zeiler -, der Bacher nach Ende seiner fünften Amtszeit im Jahre 1994 nachfolgte).
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Gerd Bacher
Der Aufsichtsrat hat mich heute zum ersten Generalintendanten des Österreichischen Rundfunks bestellt. (In der "Zeit im Bild" vom 9. 3. 1967. Gerd Bacher wurde am selben Tag mit den Aufsichtsratsstimmen von ÖVP und SPÖ zum neuen Rundfunkchef bestellt).
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Gerd Bacher
Der Führer braucht dich, und nicht er braucht irgend jemanden. Und daher lebten wir in einem geistigen Klima - heute erscheint einem das natürlich alles als ungeheuerlich pervers - lebten wir in einem geistigen Klima, wo das Großartigste war, wenn man für irgendwas Großes, Wichtiges ein Opfer bringen durfte, auch das Opfer des eigenen Lebens. (Reminiszenzen des damals 12 1/2-Jährigen an die großdeutsche Orientierung seiner Familie und den Hitler-Einmarsch 1938 in Salzburg).
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Gerd Bacher
Der große Fehler an Mortier ist, daß er sich selbst so wahnsinnig wichtig nimmt. Und das soll ein Manager nie tun. (Auf die Frage: "Wie stehen sie zu Gérard Mortier?).
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Gerd Bacher
Der Klaus war der einzige Bundeskanzler, den interessierte das Schicksal des ORF an sich. Alle seine Nachfolger bis zum heutigen Tag reden von Unabhängigkeit und meinen Einfluss. (Retrospektive Erkenntnis eines Generalintendanten, der zwischen 1967 und 1994 20 Jahre lang den ORF führte, zum Thema "Macht, Politik und Meinung".